Im Rahmen eines PSAG Fachtags in Kooperation mit der Technischen Hochschule Deggendorf und der Gesundheitsregion Plus Deggendorf entstand die Idee zur Gründung dieser Arbeitsgruppe.
Der AK nimmt sich um die Themen Prävention, Aufklärung und Bekämpfung weiblicher Genitalverstümmelung sowie um die Unterstützung betroffener Frauen und Mädchen an.
Was ist FGMC?
FGMC steht für Female Genital Mutilation / Cutting (auf Deutsch: Weibliche Genitalverstümmelung / -beschneidung).
Darunter versteht man alle Eingriffe, bei denen die äußeren weiblichen Genitalien aus nicht-medizinischen Gründen teilweise oder vollständig entfernt oder aber auch verletzt werden. International wird die Praxis von den Vereinten Nationen und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als schwere Menschenrechtsverletzung sowie als extrem verletzende Form geschlechtsspezifischer Gewalt eingestuft.
FGMC ist ein hochkomplexes, oft schambesetztes und tabuisiertes Thema, das rechtliche, medizinische, soziale und kulturelle Ebenen berührt. Einzelne Personen oder Stellen können diese Herausforderung kaum allein bewältigen und genau deshalb ist Vernetzung entscheidend. Wir wollen:
- die Prävention stärken und schützen durch Zusammenschluss diverser Träger und Einrichtungen um frühzeitig Gefährdung zu erkennen.
- medizinische und psychosoziale Versorgung verbessern
- Enttabuisierung und Aufklärung
- sozialpolitische Einflussnahme
- Fachkräfte schulen
Bei Interesse den Arbeitskreis mitzugestalten einfach email an: lieblj@lra-deg.bayern.de oder paganya@lra-deg.bayern.de .
Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft DEG